Max Frisch, Architekt und Schriftsteller
1911-1991, geboren und gestorben in Zürich
Sohn eines Architekten. Brach nach dem Tod des Vater das Germanistikstudium ab. Tätigkeit als Korrespondent für die "Neue Zürcher Zeitung". 1939-1941 Studium der Architektur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. 1942 Heirat mit Gertrud Anna Constance von Meyenburg, Tochter des Rektors der Universität Zürich, mit der er drei Kinder hatte, Scheidung 1959. Erfolgreiche Tätigkeit als Architekt. 1951 Rockefeller-Stipendium: einjähriger Aufenthalt in den USA. 1955 Aufgabe seines Architekturbüros, Tätigkeit als freier Schriftsteller. Er gehörte zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern der Nachkriegszeit. Er arbeitete seit 1964 immer wieder in seinem Haus in Berzona im Valle Onsernone, wo ihm auch die Ehrenbürgerschaft verliehen wurde. Nachbarn in Berzona waren Alfred Andersch und Golo Mann. Nach anfänglichem gegenseitigen Interesse, so Mann, suchte man später Begegnungen zu vermeiden; Mann missfiel, dass Frisch in der Abgeschiedenheit Berzonas einen aufwändigen Lebensstil mit "Jaguar" und "Swimming-Pool" leistete und er ärgerte sich, wenn in seinem Haus kein Wasser floss, weil Frisch sein Schwimmbad auffüllte. Frisch hatte unter anderem Kontakt zu Jakob Bührer in Verscio, Enrico Filippini übersetzte Frisch ins Italienische, Eugen Früh illustrierte für ihn. Eine Gedenktafel an der Friedhofmauer von Berzona würdigt Frischs Wirken. Ein Grab existiert nicht, seine Asche wurde, seinem Wunsch entsprechend, im Tessin ausgestreut. www.mfa.ethz.ch
1911-1991, geboren und gestorben in Zürich
Sohn eines Architekten. Brach nach dem Tod des Vater das Germanistikstudium ab. Tätigkeit als Korrespondent für die "Neue Zürcher Zeitung". 1939-1941 Studium der Architektur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. 1942 Heirat mit Gertrud Anna Constance von Meyenburg, Tochter des Rektors der Universität Zürich, mit der er drei Kinder hatte, Scheidung 1959. Erfolgreiche Tätigkeit als Architekt. 1951 Rockefeller-Stipendium: einjähriger Aufenthalt in den USA. 1955 Aufgabe seines Architekturbüros, Tätigkeit als freier Schriftsteller. Er gehörte zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern der Nachkriegszeit. Er arbeitete seit 1964 immer wieder in seinem Haus in Berzona im Valle Onsernone, wo ihm auch die Ehrenbürgerschaft verliehen wurde. Nachbarn in Berzona waren Alfred Andersch und Golo Mann. Nach anfänglichem gegenseitigen Interesse, so Mann, suchte man später Begegnungen zu vermeiden; Mann missfiel, dass Frisch in der Abgeschiedenheit Berzonas einen aufwändigen Lebensstil mit "Jaguar" und "Swimming-Pool" leistete und er ärgerte sich, wenn in seinem Haus kein Wasser floss, weil Frisch sein Schwimmbad auffüllte. Frisch hatte unter anderem Kontakt zu Jakob Bührer in Verscio, Enrico Filippini übersetzte Frisch ins Italienische, Eugen Früh illustrierte für ihn. Eine Gedenktafel an der Friedhofmauer von Berzona würdigt Frischs Wirken. Ein Grab existiert nicht, seine Asche wurde, seinem Wunsch entsprechend, im Tessin ausgestreut. www.mfa.ethz.ch